Donnerstag, 29. März 2012

Rückmeldung zu einer kleinen Recherche über Christian von Aster

Der erste Text, den ich von Christian von Aster las, war "der Diebesprinz von Yashnapur".
Bereits nach wenigen Sätzen war ich vom Schreibstil des Autors begeistert. Eine Geschichte àla 1001 Nacht lässt einen doch immer wieder gerne zum Kind werden.
Mir gefiel die Vorstellung vom Raub nichtmaterieller Dinge, wie zum Beispiel dem letzten klaren Gedanken eines Verrückten, unglaublich gut.
Christian von Aster versteht es, den Leser in einen Bann zu ziehen. Die Geschichte war vom ersten bis zum letzten Satz sehr spannend.

Meine Recherche ging auf youtube weiter mit "Vom Trollblut im Menschen". (http://www.youtube.com/watch?v=xLFFI7p766g)

Ich war fasziniert, von der Art, wie er liest.
Schon die Texte fesselten mich, aber erzählt wirken sie noch besser. Man begibt sich gerne in die Rolle des stillen, neugierigen Zuhörers. Man fühlt sich an seine Kindheit erinnert, auch wenn die Texte, meiner Meinung nach, nicht speziell für Kinder verfasst wurden. Sie sind tiefgründig und vielleicht in der Moral schwerer zu verstehen als typische Kindermärchen.
Gerade nach der Geschichte "Vom Trollblut im Menschen" musste ich mir echt eine Weile Zeit nehmen, um darüber nachzudenken. Die Moral scheint mir besser versteckt zu sein, so dass sie einen beschäftigt.
Weiter ging es mit "Apocalypse au chocolat".
(http://www.youtube.com/watch?v=vB7h3T48oio)
Dieser Text hat mir extrem gut gefallen.
Der Titel ist schon mal toll. Ich mag seine sarkastische Art und die Ironie, mit der er gnadenlos kritisiert.
Wenn man nicht genau hinhört, könnte man vielleicht wirklich meinen, dies sei ein ernstzunehmender Bericht über Satanismus ect.
Höchst amüsant und genial geschrieben!

Was mir bei ihm allgemein aufgefallen ist, ist, dass er den Zuhörer bzw. den Leser fordert.
Man muss genau hinhören und sich auf seine Worte konzentrieren, um den Text und schlussendlich die Moral oder die Botschaft erkennen zu können.
Sehr positiv finde ich auch, wie er mit Humor arbeitet. Man hört sich gerne einen Text über ein ernstes Thema an, wenn es auf eine witzige Art präsentiert wird, ohne, dass man es dann deswegen nicht ernst nimmt.

Zum Thema Humor habe ich auch einen kleinen Kurzfilm von ihm geschaut:

http://www.youtube.com/watch?v=3o_b_zIxZcI

Ich finde ihn genial und er fasst meine Feststellungen oben ziemlich gut zusammen.

Mein Fazit zu Christian von Aster ist:

Schade, konnte ich seine Lesung nicht besuchen, toller Autor, mehr davon!

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