Das zwanzigjährige Liceo Artistico in der Enge, bietet den zwei dort unterrichtenden Lehrerinnen Scola und Lanfranchi eine Heimat. Die in Italien aufgewachsene Frau Scola hatte Anfangsschwierigkeiten mit dem Deutsch und fand, nachdem sie Mathematik studiert hatte, schliesslich die perfekte Kombination ihrer Kultur und der neuen, im Liceo Artistico. Auch für Frau Lanfranchi verbindet das Liceo Artistico die Leidenschaft für beide Sprachen und Kulturen.
Obwohl die Lieceoaner etwas schlechter in Mathematik abschnitten, ist Frau Scola der Meinung, dass die künstlerisch veranlagten Schüler durchaus Potenzial besitzen und auch eigensinnige Lösungsvorschläge einbringen und damit ein erstaunlich gutes Resultat erzielen.
Eine weitere Besonderheit bildet die zweisprachige Unterrichtsform des Liceos.
da ein Drittel der Schüler deutschsprachig sind, müssen sie das Italienisch zunächst lernen und werden dann auch in der Mathematik damit konfrontiert. Frau Lanfranchi findet jedoch dies fördere die Konsentration und bilde für viele einen Neuanfang.
Dadurch, dass Lehrer, wie Schüler, eine neue Sprache lernen, in diesem Fall Italienisch und Deutsch, entstehen viele lustige Fehler. Es gibt also immer viel zu lachen und es entsteht ein gutes Klima.
Es werden jeweils 8 italienische Lehrer für 5 Jahre ans Liceo Artistico geschickt.
Dabei prallen die beiden Unterrichtsformen der Länder etwas aufeinander, aber durchaus im positiven. Vor allem die Kunstfächer unterscheiden sich in einigen Punkten, was neben Verwirrung zu Inspiration führt.
Ich habe den interviewähnlichen Text in einen iformativen Text, ohne Fragestellung und genauerem Beschrieb, umgewandelt.
Details und genauere Ausführungen habe ich gänzlich weggelassen.
Sonntag, 22. November 2009
Mittwoch, 11. November 2009
Bewertung Selma/Mirijam
Selma:
Die Aufgabe war es, einen Rückblick der vergangenen Studienwochen in Varese zu verfassen und ihn mit einem Zitat zu versehen. Meiner Meinung nach hat Selma ein sehr schönes Beispiel für ein Zitat gewählt. Es ist ein Zitat, dass nicht jeder kennt, also schliesse ich daraus, dass sie Zeit aufgewendet hat, eines zu finden. Mir persöhnlich gefällt das Zitat und es ist ausserdem äusserst passend.
Auch die Art und Weise des Zitierens, war korrekt.
Mir hat gefallen, dass Selma ihren Text klar strukturiert hat und somit einen sehr guten Überblick verschafft hat.
Sie hat die erste Woche knapp aber gut zusammengefasst, so dass die Spannung nicht nachliess.
Auch die zweite Woche beschrieb sie schnell und gut.
Ein weiterer positiver Punkt ist, dass sie ein Feedback gibt, am Schluss des Textes.
So sagt sie klar und deutlich ihre Meinung und unterstützt ihr Geschriebenes. Selma hat die Aufgabestellung mit Humor und sicherem Schreibstil gelöst.
Allgemein finde ich den Text sehr gut und gedenke deshalb eine 5 zu geben.
Mirijam
Als erstes möchte ich gerade ein grosses Lob aussprechen!
Das Zitat ist beinahe schon perfekt gewählt!
Ich selbst muss zugeben, dass ich nicht auf die Idee gekommen wäre, ein italienisches Zitat, dass auch noch so passend ist, zu suchen. =)
Mir hat ihr Text sehr gut gefallen. Mirijam hat, meiner Meinung, nach die Aufgabe sehr gut gelöst! Sie hat eine Zusammenfassung, die mich exakt an meine erinnern, mit viel Humor verpackt. Als ich den Text las, musste ich wirklich teilsweise lächeln! Ausserdem hat mir sehr gefallen, wie man mit dem Geschriebenen mitfühlt während dem lesen und gerade ich, die quasi das selbe erlebt habe, konnte sie genau verstehen!
Das einzige was diesem Text villeicht fehlt, ist eine klarere Strukturierung, z.B mit mehreren Absätzen, ansonsten gibts Nichts zu meckern!=)
Ich würde ihr für diese bemerkenswerte Arbeit eine 5.5 geben.
Die Aufgabe war es, einen Rückblick der vergangenen Studienwochen in Varese zu verfassen und ihn mit einem Zitat zu versehen. Meiner Meinung nach hat Selma ein sehr schönes Beispiel für ein Zitat gewählt. Es ist ein Zitat, dass nicht jeder kennt, also schliesse ich daraus, dass sie Zeit aufgewendet hat, eines zu finden. Mir persöhnlich gefällt das Zitat und es ist ausserdem äusserst passend.
Auch die Art und Weise des Zitierens, war korrekt.
Mir hat gefallen, dass Selma ihren Text klar strukturiert hat und somit einen sehr guten Überblick verschafft hat.
Sie hat die erste Woche knapp aber gut zusammengefasst, so dass die Spannung nicht nachliess.
Auch die zweite Woche beschrieb sie schnell und gut.
Ein weiterer positiver Punkt ist, dass sie ein Feedback gibt, am Schluss des Textes.
So sagt sie klar und deutlich ihre Meinung und unterstützt ihr Geschriebenes. Selma hat die Aufgabestellung mit Humor und sicherem Schreibstil gelöst.
Allgemein finde ich den Text sehr gut und gedenke deshalb eine 5 zu geben.
Mirijam
Als erstes möchte ich gerade ein grosses Lob aussprechen!
Das Zitat ist beinahe schon perfekt gewählt!
Ich selbst muss zugeben, dass ich nicht auf die Idee gekommen wäre, ein italienisches Zitat, dass auch noch so passend ist, zu suchen. =)
Mir hat ihr Text sehr gut gefallen. Mirijam hat, meiner Meinung, nach die Aufgabe sehr gut gelöst! Sie hat eine Zusammenfassung, die mich exakt an meine erinnern, mit viel Humor verpackt. Als ich den Text las, musste ich wirklich teilsweise lächeln! Ausserdem hat mir sehr gefallen, wie man mit dem Geschriebenen mitfühlt während dem lesen und gerade ich, die quasi das selbe erlebt habe, konnte sie genau verstehen!
Das einzige was diesem Text villeicht fehlt, ist eine klarere Strukturierung, z.B mit mehreren Absätzen, ansonsten gibts Nichts zu meckern!=)
Ich würde ihr für diese bemerkenswerte Arbeit eine 5.5 geben.
Donnerstag, 5. November 2009
"Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim Segeln gekentert bist"~Werner Schneider
Wir waren alle aufgeregt, da wir an jenem Samstag unsere Gastfamilie und auch die anderen Schüler, kennenlernen würden. Wir sammelten uns in einem Raum und wurden einander vorgestellt. Das war sie also, meine Austauschschülerin. Ich hatte bereits mit ihre gechattet, somit war sie mir nicht ganz fremd und ich freute mich sie zu sehen. Wir gingen zum Parkplatz und verabschiedeten uns von unseren schweizerischen Freunden. Nun ging es also los. In eine fremde Familie, nein schlimmer, in eine fremdsprachige, fremde Familie! Als erstes lernte ich den Vater, Roberto, kennen. Er schien nett zu sein, doch zunächst sprach er nicht viel. Wir fuhren ca. 10 Minuten und als wir durch enge Gassen, in einem Höllentempo ( so wie wir uns die Italiener vorstellen) , gekurft waren, kamen wir schliesslich an einem niedlichen Häuschen an.
Di "Mamma" begrüsste mich umschwänglich und küsste und umarmte mich grossherzig. Auch die Schwester meiner Austauschschülerin begrüsste mich und machte auf mich einen sehr netten Eindruck. Später lernte ich dann noch die Grossmutter kennen, die im gleichen Haus wohnt. Zu meiner grossen Freude hat die Familie einen kleinen Hund namens "Pegi". Ich fühlte mich noch nicht so richtig wohl und wusste nicht so recht wie ich mich verhalten oder was ich sagen sollte. Schliesslich war ich froh, als wir das Haus verlissen, um an eine kleine Wilkommensfeier zu gehen. Wir trafen uns mit einigen Ausauschschülern und ich stürzte mich auf die bekannten Gesichter aus Zürich.=) Unsere Austauschschüler hatten sich wirklich mühe gegeben! Sie hatten sogar ein Plakat aufgehängt mit einem Wilkommensgruss!
Trotzdem war die Stimmung etwas angespannt. Die Tische waren klar nach Nationalität aufgeteilt. Schliesslich begannen wir zu essen. Die Pizza schmeckte vorzüglich und es schwar schön "Schwiizerdütsch" reden zu können. Nach dem essen begannen dann einige mit dem "Töggelichaschte" zu spielen. Es wurde laut!:D Wenn ich die italienischen Jugendlichen mit nur einem Adjektiv beschreiben müsste, wäre es wohl laut! Die Stimmung wurde immer ausgelassener: Musik wurde gespielt, es wurde getanzt und man lernte sich immer besser kennen. Später am Abend bildeten einige von uns, unter anderem ich, einen kleinen Kreis und wir sangen zusammen italiensiche Lieder wie Sere Nere, Per dimenticare oder auch Indietro. Ich fühlte mich sehr wohl und es war eine sehr schöne Stimmung. Einfach zusammen zu sitzen und zu singen. Ich hatte dies wohl zuletzt im Cevilager vo 6 Jahren gemacht:).
Der Abend war sehr schön. Das Eis war gebrochen und ich freute mich auf weitere schöne Erlebnisse mit unseren neuen Freunden.
Ich finde es bemerkenswert wie man, ohne einander zu kennen, ohne die Sprache perfekt zu sprechen, Freunde finden kann und sich in wenigen Stunden so vertraut machen kann.
Ich habe in den vergangenen Wochen unglaublich viel gelernt, über die Sprache, über die Kultur aber auch über die Freundschaft und das sind wunderschöne Erfahrungen, die ich nicht missen möchte!
Di "Mamma" begrüsste mich umschwänglich und küsste und umarmte mich grossherzig. Auch die Schwester meiner Austauschschülerin begrüsste mich und machte auf mich einen sehr netten Eindruck. Später lernte ich dann noch die Grossmutter kennen, die im gleichen Haus wohnt. Zu meiner grossen Freude hat die Familie einen kleinen Hund namens "Pegi". Ich fühlte mich noch nicht so richtig wohl und wusste nicht so recht wie ich mich verhalten oder was ich sagen sollte. Schliesslich war ich froh, als wir das Haus verlissen, um an eine kleine Wilkommensfeier zu gehen. Wir trafen uns mit einigen Ausauschschülern und ich stürzte mich auf die bekannten Gesichter aus Zürich.=) Unsere Austauschschüler hatten sich wirklich mühe gegeben! Sie hatten sogar ein Plakat aufgehängt mit einem Wilkommensgruss!
Trotzdem war die Stimmung etwas angespannt. Die Tische waren klar nach Nationalität aufgeteilt. Schliesslich begannen wir zu essen. Die Pizza schmeckte vorzüglich und es schwar schön "Schwiizerdütsch" reden zu können. Nach dem essen begannen dann einige mit dem "Töggelichaschte" zu spielen. Es wurde laut!:D Wenn ich die italienischen Jugendlichen mit nur einem Adjektiv beschreiben müsste, wäre es wohl laut! Die Stimmung wurde immer ausgelassener: Musik wurde gespielt, es wurde getanzt und man lernte sich immer besser kennen. Später am Abend bildeten einige von uns, unter anderem ich, einen kleinen Kreis und wir sangen zusammen italiensiche Lieder wie Sere Nere, Per dimenticare oder auch Indietro. Ich fühlte mich sehr wohl und es war eine sehr schöne Stimmung. Einfach zusammen zu sitzen und zu singen. Ich hatte dies wohl zuletzt im Cevilager vo 6 Jahren gemacht:).
Der Abend war sehr schön. Das Eis war gebrochen und ich freute mich auf weitere schöne Erlebnisse mit unseren neuen Freunden.
Ich finde es bemerkenswert wie man, ohne einander zu kennen, ohne die Sprache perfekt zu sprechen, Freunde finden kann und sich in wenigen Stunden so vertraut machen kann.
Ich habe in den vergangenen Wochen unglaublich viel gelernt, über die Sprache, über die Kultur aber auch über die Freundschaft und das sind wunderschöne Erfahrungen, die ich nicht missen möchte!
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