http://www.news.ch/Der+Bergsturz+von+Elm/251865/detail.htm
Es war der 10 September und ich sass mit meinen Schwestern und meiner Mutter im Wohnzimmer und nähte. Ich war damals 8 Jahre alt. Vater war noch nicht da. Er kam oft erst spät nach Hause, da er beim Schieferabbau arbeitete. Es war ein harter Job, aber wir waren 7 hungrige Mäuler und ausserdem war dieser Beruf in Elm das naheliegenste. Es regnete in Strömen und ich wurde das Gefühl nicht los, dass dieser Regen nichts Gutes verhiess. In letzter Zeit hatte es immer wieder kleinere Felsabbrüche gegeben. Ich fühlte eine undefinierbare Angst in mir, doch ich bemühte mich unbeschwert meiner Arbeit nachzugehen.
An den Wänden der Häuser lief der Regen in Bächen hinunter, Flüsse quollen über und niemand wollte auch nur einen Fuss nach draussen setzen. Ich blickte aus dem Fenster und bemerkte das eine Person im tosenden Unwetter auf unser Haus zulief. Ich rief: "Mama, Mama, sieh doch, wir kriegen Besuch!" Ich rannte zur Tür, als diese aufschwang und Martha, die Dorfälteste triefend hineintrat. Ihre tropfnassen Haare klebten ihr im Gesicht. Sie liess sich in einen Sessel fallen und blickte uns mit ihren weisen Augen an. Mich schauderte es, als ich sah, dass sich Unheil in ihren grauen, vom Alter trüben Augen, spiegelte. Sie war gekommen um uns etwas Böses zu überbringen, dass dachte ich mir.
Ich betrachtete sie gespannt, als sie endlich sagte:
"Der Berg wird uns alle verschlingen. Flieht, solange ihr noch könnt! Ich werde hier bleiben. Dies war die Heimat meiner ganzen Verwandschaft, ich bin alt und schwach, ich werde hier meine letze Ruhe finden. Es dauert nicht mehr lange und wir werden alle unter dem Geröll begraben."
Ich erschrack. Der Berg? Er hatte uns doch stets Schutz geboten! Woher wusste diese Frau das?
Meine Mutter sprach: " Bei allem Respekt, Martha, wieso sollten wir alles was wir haben zurücklassen für etwas das wir nicht einmal beweisen können? Ausserdem..woher sollst du das wissen? Wieso sollten wir dir glauben?"
Martha erhob ihre Stimme: " Ich kenne diesen Ort besser als mich selbst. Ich lebe hier seit ich geboren wurde. Meine ganze Generation lebte hier. Ich kenne jeden Bewohner und jeden Baum. Der Wind flüstert mir Dinge zu und selbst der Himmel erzählt mir Geschichten. Glaubt mir nicht und wählt den Tod." Mit diesen Worten erhob sie sich und ging.
Wir sassen noch lange schweigend da, ehe meine Mutter uns ins Bett scheuchte.
Ich hörte noch, wie sie lange mit Vater über den seltsamen Besuch sprach. Er lachte auf, als Mutter ihm von der Voraussage der alten Martha erzälte.
Ich lag noch lange wach in dieser Nacht. Wir würden nicht fliehen, das wurde mir bewusst. Ich wollte mein Zuhause nicht zurücklassen und trotzdem fragte ich mich, wieso niemand auf die Frau hörte.
Ich erwachte am nächsten Tag durch einen lauten Knall. Ich rannte vor das Haus und sah wie dutzende Menschen in Panik umherliefen. Es war ein weiterer Sturz erfolgt und diesmal war er verherender als je zuvor. Die Leute rannten umher und versuchten ihr Hab und Gut zu retten. Steinbrocken, so gross wie Autos, rollten bedrohend vom Berg hinab und Staub umgab das gesamte Tal. Ich begann zu laufen. Ich erblickte meine Mutter in Mitte der Menschen und rief ihren Namen verzweifelt. "Mutter!Mutter!", doch der Lärm der verängstigten Leute verschluckte meine Rufe. Ich lief ins Haus und nam meine kleinste Schwester auf den Arm, sie war gerade mal 2 und weinte. Nun packte ich meine anderen Geschwistern am Arm und gehiess ihnen weg vom Dorf zu laufen.
Plötzlich knallte es erneut und diesmal noch lauter. Ich blickte nicht zurück als ich rannte, erst einige Minuten später wagte ich es. Ich sah wie Tonnen von Stein auf die Häuser aufschlug. Der Staubnebel liess das ganze unwirklich erscheinen und ich traute meinen Augen nicht als ich in dem ganzen Durcheinander unser Haus sah. Zertrümmert und fast nicht wiedererkennbar lag es unter den Steinen. Mein Haus. Meine Kindheit.
Ich konnte nicht mehr klar denken. Wo war meine Mutter? Wo mein Vater? Was konnte ich tun?
In diesem Moment bemerkte ich, dass eine meiner Schwestern fehlte. Mein Herz schien auszusetzen. Ich befahl den anderen sich nicht von der Stelle zu rühren und rannte zurück ins Getummel.
Ich schrie und lief, aber ich fand sie nicht. Ich konnte nicht aufhören ihren Namen zu rufen. Schliesslich fand ich sie unter den Trümmern eines Gebäudes. Ich brach zusammen und flüsterte ihren Namen, immer und immer wieder.
Ich musste wohl ohnmächtig geworden sein, denn als ich aufwachte befand ich mich im Krankenhaus. Schwestern eilten umher und redeten aufgeregt durcheinander.
Später erfuhr ich dass an jenem Tag 114 Menschen ihr Leben liessen, darunter mein Vater, meine Mutter und meine kleine Schwester. Meine anderen Geschwister hatten zwar Verletzungen, doch sie lebten.
Ich muss immer wieder an jene Frau denken. Hätten wir ihr doch geglaubt! Sie musste ein Engel gewesen sein.
Es fällt mir schwer mich heute an diesen Tag zu erinnern. Den Tag, als meine Welt zerbrach.
Samstag, 26. September 2009
Sonntag, 13. September 2009
Blog websites- eine kreative Art sich vorzustellen
Es ist ein langweiliger Sonntag Morgen und ich strefe im Web umher.
Ich stosse auf eine sogenannte Blogseite und schaue mich etwas um.
Ich durchstöbere, ohne etwas spezielles zu suchen, die verschiedenen Blogeinträge:
"Fertigatio"- langweilig.
"Glaubensfragen"- ich muss etwas schmunzeln, nicht so mein Stil.
aber da:
Ich entdecke einen User mit dem Nicknamen: TheMystery
Ich werde neugierig und besuche sein Profil.
Die Person schreibt über alte Mythen, über Werwölfe und Vampire, über Hexen und Geister.
Ich erkenne durch die Texte nicht etwa ob der User wirklich an diese Dinge glaubt aber ich beginne mir vorzustellen wie dieser Mensch ist, was ihn dazu bewegte solche Dinge zu hinterfragen und ich frage mich selber, was ich darüber denke. Mir fällt auf, dass seine Seite ganz in schwarz gestaltet ist. Das Profilbild zeigt ein abstraktes, düsteres Gemälde, das an einen Sturm erinnert...
Aber genug von dem schwarzen Unbekannten.
Ich wollte nur zeigen, dass für mich ein Blog eine Art ist sich auszurdücken.
Ohne andere Menschen zu kennen, erfahren wir einiges aus der Art wie die Person schreibt oder auch nur aus der Gestaltung der Seite. Wir identifizieren uns mit Themen, Farben und Eindrücken, die sich der Leser merkt und sie versucht zu interpretieren.
Auf einer solchen Seite kann jeder auf kreative Weise ausdrücken, was er vielleicht nicht sagen würde. Jeder kann sein wer er will. Und vor allem kann er tun was er will. Dem Schreiben von Blogs ist keine Grenze gesetzt. Es gibt keine Regeln, man kann nichts falsch machen.
Und genau das ist es, was solche Seiten besonders und interessant macht.
Ich stosse auf eine sogenannte Blogseite und schaue mich etwas um.
Ich durchstöbere, ohne etwas spezielles zu suchen, die verschiedenen Blogeinträge:
"Fertigatio"- langweilig.
"Glaubensfragen"- ich muss etwas schmunzeln, nicht so mein Stil.
aber da:
Ich entdecke einen User mit dem Nicknamen: TheMystery
Ich werde neugierig und besuche sein Profil.
Die Person schreibt über alte Mythen, über Werwölfe und Vampire, über Hexen und Geister.
Ich erkenne durch die Texte nicht etwa ob der User wirklich an diese Dinge glaubt aber ich beginne mir vorzustellen wie dieser Mensch ist, was ihn dazu bewegte solche Dinge zu hinterfragen und ich frage mich selber, was ich darüber denke. Mir fällt auf, dass seine Seite ganz in schwarz gestaltet ist. Das Profilbild zeigt ein abstraktes, düsteres Gemälde, das an einen Sturm erinnert...
Aber genug von dem schwarzen Unbekannten.
Ich wollte nur zeigen, dass für mich ein Blog eine Art ist sich auszurdücken.
Ohne andere Menschen zu kennen, erfahren wir einiges aus der Art wie die Person schreibt oder auch nur aus der Gestaltung der Seite. Wir identifizieren uns mit Themen, Farben und Eindrücken, die sich der Leser merkt und sie versucht zu interpretieren.
Auf einer solchen Seite kann jeder auf kreative Weise ausdrücken, was er vielleicht nicht sagen würde. Jeder kann sein wer er will. Und vor allem kann er tun was er will. Dem Schreiben von Blogs ist keine Grenze gesetzt. Es gibt keine Regeln, man kann nichts falsch machen.
Und genau das ist es, was solche Seiten besonders und interessant macht.
Donnerstag, 3. September 2009
typografisch
Typografisch meint: Die Typographie betreffend, zu ihr gehörend, auf ihr beruhend. Daraus schliessen wir, dass typographisch das Adjektiv zu Typographie ist. Ich definiere: Die Typographie ist die Kunst des Buchdrucks. Jene entstand im 17. Jh. Aber nicht nur die Kunst im allgemeinen, sondern heute vor allem die kreative Gestaltung eines Druckwerks gehört zur Definition. Dazu gehört die Wahl von Schriftart- und Grad, die Platzierung des Satzes auf der Buchseite und der Titel. Auch Papier und Einband müssen von der Typographie mitbestimmt werden. Typographie macht also schlussendlich die Wahrnehmung des Textes aus, mit all seinen Finessen.
Ich nehme ein römischhes Dokument als Bsp. Typographisch wären hier die römischen Zahlen, sowie Buchstaben. Ausserdem das Material, also Papyrus, sowie die benutzte Tinte.
Der Begriff stammt aus dem Griechischen und basiert auf der Bedeutung des eng verwandten Wortes "typisch", was soviel wie typus gemäss, eine Art oder ein Einzelwesen besonders kennzeichnend, bedeutet.
Signal
Das Wort Signal greift auf das lateinische Adjektiv signalis "bestimmt ein Zeichen zu geben" und dem dazugehörigen Nomen signum "Zeichen, Siegel" zurück.
Signal kann auf sehr viele Weisen verstanden werden. Man gibt ein Signal, also man hebt z.B die Hand um zu zeigen, dass man anwesend ist. Aber auch Morsen und SOS sind internationale Zeichen bzw Signale der Verständigungen. Von diesen Lichtsignalen reicht die Bedeutung des Begriffs weiter bis zu Ampeln, die ebenfalls das Signal zu gehen oder zu warten geben. Dies waren einige Beispiele im Alltag, nun aber zu Textualität und die Funktion des Wortes in der Textlinguistik.
Im Falle der Textualität meint das Signal ein eindeutiger Textualitätshinweis, also der Beweis oder Verdacht, dass ein Text vorliegt. Ich mache einen Beispielsatz:
Textualitätshinweise sind Signale für den Leser, dass er sich um einen Text handelt.
Ein weiteres Beispiel:
Sieht der Leser bie einem Buch "The End" am Schluss, so signalisiert ihm das das Ende des Buches druch de Begrenzbarkeit.
Typografisch meint: Die Typographie betreffend, zu ihr gehörend, auf ihr beruhend. Daraus schliessen wir, dass typographisch das Adjektiv zu Typographie ist. Ich definiere: Die Typographie ist die Kunst des Buchdrucks. Jene entstand im 17. Jh. Aber nicht nur die Kunst im allgemeinen, sondern heute vor allem die kreative Gestaltung eines Druckwerks gehört zur Definition. Dazu gehört die Wahl von Schriftart- und Grad, die Platzierung des Satzes auf der Buchseite und der Titel. Auch Papier und Einband müssen von der Typographie mitbestimmt werden. Typographie macht also schlussendlich die Wahrnehmung des Textes aus, mit all seinen Finessen.
Ich nehme ein römischhes Dokument als Bsp. Typographisch wären hier die römischen Zahlen, sowie Buchstaben. Ausserdem das Material, also Papyrus, sowie die benutzte Tinte.
Der Begriff stammt aus dem Griechischen und basiert auf der Bedeutung des eng verwandten Wortes "typisch", was soviel wie typus gemäss, eine Art oder ein Einzelwesen besonders kennzeichnend, bedeutet.
Signal
Das Wort Signal greift auf das lateinische Adjektiv signalis "bestimmt ein Zeichen zu geben" und dem dazugehörigen Nomen signum "Zeichen, Siegel" zurück.
Signal kann auf sehr viele Weisen verstanden werden. Man gibt ein Signal, also man hebt z.B die Hand um zu zeigen, dass man anwesend ist. Aber auch Morsen und SOS sind internationale Zeichen bzw Signale der Verständigungen. Von diesen Lichtsignalen reicht die Bedeutung des Begriffs weiter bis zu Ampeln, die ebenfalls das Signal zu gehen oder zu warten geben. Dies waren einige Beispiele im Alltag, nun aber zu Textualität und die Funktion des Wortes in der Textlinguistik.
Im Falle der Textualität meint das Signal ein eindeutiger Textualitätshinweis, also der Beweis oder Verdacht, dass ein Text vorliegt. Ich mache einen Beispielsatz:
Textualitätshinweise sind Signale für den Leser, dass er sich um einen Text handelt.
Ein weiteres Beispiel:
Sieht der Leser bie einem Buch "The End" am Schluss, so signalisiert ihm das das Ende des Buches druch de Begrenzbarkeit.
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